Kevin Kranz startet beim Hallen-Meeting in Chemnitz mit Top-Zeit voll durch
  24.01.2022 •     Leistungssport , Wettkampfsport


Back on track! Kevin Kranz meldete sich beim internationalen Hallen-Meeting in Chemnitz nach langer Verletzungspause mit einem Paukenschlag zurück. Der Mann vom Sprintteam Wetzlar flog im 60-Meter-Vorlauf in beeindruckenden 6,59 Sekunden über den Tartanbelag und blieb damit nur sieben Hundertstel über seinem eigenen deutschen Hallenrekord. Im Finale wiederholte Kranz exakt die Zeit aus dem Vorlauf und setzte sich problemlos gegen den Südkoreaner Kim Kuk-Young (6,73 sec.) durch. „Das war wirklich ein schönes Ding. Im Endlauf hat Kevin die Beschleunigung dann leider nicht ganz so gut getroffen“, so Coach David Correll in einer ersten Analyse. Elias Goer (ebenfalls Sprintteam Wetzlar) blieb im Vorlauf mit 6,79 Sekunden lediglich 0,02 Sekunden über seinem Hausrekord und bestätige als Vierter des A-Finals (6,82 sec.) seine gute Form. „Nach einer Verletzungspause so stark einzusteigen ist super. Das hat Spaß gemacht“, verriet Kranz dem MDR-Journalisten beim Interview.

Für Rebekka Haase, Teamkollegin von Kevin Kranz beim Sprintteam Wetzlar, wird es in diesem Jahr keine Hallensaison geben. Fußprobleme waren der Grund für diese Entscheidung. Die volle Konzentration der 200-Meter-Spezialistin liegt auf der Freiluftsaison. Dann nach Möglichkeit mit Einsätzen bei der WM in Eugene (USA) und der Heim-EM in München. In Chemnitz war Haase trotzdem mit von der Partie - jedoch als fachkundige Co-Kommentatorin des MDR-Livesteams.